
Unwetterlage im Osten Spaniens: Bilanz und aktuelle Warnungen
Nach heftigen Gewittern im Osten Spaniens ist in Olivella bei Barcelona ein Autofahrer tot geborgen worden.
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Ausländische Käufer zahlen für Wohnimmobilien auf den Balearen laut einer von Cadena SER aufgegriffenen Auswertung deutlich höhere Preise als einheimische Erwerber. Der Unterschied kann demnach bis zu rund 80 Prozent betragen. Die Durchschnittswerte belegen jedoch nicht, dass Ausländer für dieselbe Immobilie grundsätzlich einen entsprechenden Aufschlag zahlen. Unterschiede bei Lage, Ausstattung und Objektqualität müssen bei der Einordnung berücksichtigt werden.

Benidorms Hotels haben in der ersten Septemberhälfte eine Auslastung von mehr als 92 Prozent erreicht. Getragen wurde die Nachfrage vor allem vom britischen Markt. Die Zahlen zeigen, dass sich die Hochsaison in der Comunitat Valenciana über den August hinaus verlängert. Für Reisende bedeutet die hohe Nachfrage, dass eine kurzfristige Buchung im September nicht automatisch günstigere Hotelpreise verspricht.

Auf den Kanaren sind die Wohnimmobilienpreise im zweiten Quartal 2026 laut Radio Televisión Canaria um 14,2 Prozent gestiegen. Unabhängig davon weist die jüngste Arbeitskostenstatistik für den Archipel den niedrigsten durchschnittlichen Monatslohn unter Spaniens 17 autonomen Gemeinschaften aus. Der sogenannte Kostenlohn lag bei 2.016,13 Euro je Beschäftigtem und Monat. Beide Befunde zeigen eine deutliche Schere, belegen für sich genommen aber keinen ursächlichen Zusammenhang.

Gran Canaria sucht nach einem Tourismusmodell, das nicht allein an Rekorden bei den Ankünften gemessen wird. Rund 600 Fachleute diskutierten in Las Palmas über Wertschöpfung, Identität und ein besseres Zusammenleben von Gästen und Einwohnern.

Der durchschnittliche Wohnungswert in Spanien ist zwischen April und Juni 2026 auf 2.355 Euro pro Quadratmeter gestiegen – 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für Kaufinteressenten und Eigentümer ist die Zahl wichtig, sie darf aber nicht mit Angebots- oder tatsächlichen Verkaufspreisen verwechselt werden.

Die Balearen haben im laufenden Jahr erstmals die Kanaren bei den Ankünften über das Meer überholt. Nach Angaben der Zeitung „Ultima Hora“ wurden auf den Inseln bislang 5.627 Menschen gezählt. Zusätzlich wurden 46 Menschen aus zwei Booten südlich von Cabrera und auf Formentera gerettet. Die Angaben entsprechen dem Stand vom 18. September 2026.

Diesel kostet auf den Balearen laut einem Bericht von Ultima Hora inzwischen mehr als zwei Euro je Liter. Diese Marke wird demnach erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Inselgruppe überschritten. Cadena SER berichtet zugleich, dass Händler weitere Preiserhöhungen angekündigt haben, falls die Verteuerung der Kraftstoffe anhält. Für Mietwagenfahrer und Residenten lohnt sich deshalb ein genauer Preisvergleich.

Die spanische Wettbewerbsbehörde CNMC beanstandet die zusätzliche kommunale Voranmeldung von Ferienwohnungen als klassifizierte Tätigkeit auf den Kanaren. Nach ihrer Einschätzung führt sie neben der touristischen Eigenerklärung zu einer unzulässigen doppelten Verwaltungslast – abgeschafft ist die kommunale Anforderung damit jedoch nicht.
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